Deutschland
31.08.2010
Bischöfliche Leitlinien: Kirche will jeden Missbrauchsverdacht melden. Die katholischen Bischöfe haben ihre Grundsätze für den Umgang mit sexuellem Missbrauch verschärft. Einer von vielen Punkten: Haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter müssen in Zukunft ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.
18.08.2010
Zollitsch für besseres Präventionskonzept gegen Kindesmissbrauch/ "Zölibat kein Dogma" - Schnelle Abschaffung nicht zu erwarten.
12.08.2010
Neuregelungen im krichlichen Strafrecht
Die katholische Kirche hat im Juli Normen über schwerwiegende Straftaten neu geregelt, die auch Auswirkungen auf die Strafbarkeit sexuellen Missbrauchs durch Geistliche haben. Sie verwertet dabei Erfahrungen der letzten Jahre und kommt auch staatlichen Forderungen entgegen.
11.06.2010
Zum Ende des Priesterjahres bittet Papst Benedikt XVI. die Opfer pädophiler Priester um Vergebung.
10.06.2010
Den Alptraum beenden - interdisziplinäres Gespräch mit über 160 Teilnehmern in der katholischen Akademie zum Thema Missbrauch und katholische Kirche.
02.06.2010
Ermittlungen gegen Zöllitsch: Der heutige Bischof soll 1987 einen pädophilen Pfarrer geschützt haben.
29.05.2010
Missbrauchsopfer diskutieren mit Ordensvertretern.
27.05.2010
Bericht über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen Einrichtungen des Jesuitenordens - Ursula Raue. (PDF)
21.05.2010
Zur Aufklärung des Missbrauchsskandals hat der Jesuitenorden die frührere Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer eingeschaltet.
15.05.2010
Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen Walter Mixa wird fallengelassen.
Bischöfe gründen Denkfabrik.
Deutsche Bischöfe wollen der Krise der katholischen Kirche mit einer "Steuerungsgruppe" entgegentreten.
08.05.2010
Der Papst nimmt aufgrund der neuen Vorwürfe das Rücktrittsangebot von Walter Mixa an.
07.05.2010
Gegen Walter Mixa werden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs laut.
21.04.2010
Nach Misshandlungsvorwürfen ehemaliger Heimkinder gegen Walter Mixa bietet dieser dem Papst Rückrtritt an.
02.04.2010
Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, räumt Fehler im Umgang mit Missbrauchsopfern der katholischen Kirche ein. Mehrere Priester werden wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs beurlaubt oder in Ruhestand versetzt (Bsp. Würzburg, Limburg, Köln).
30.03.2010
Die katholische Kirche richtet für Missbrauchsopfer eine Telefon-Hotline ein und bietet Online-Beratung an.
24.03.2010
Das Bundeskabinett beschließt einen "Runden Tisch" und setzt die frührere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD) als Missbrauchsbeauftragte ein.
20.03.2010
Der Papst bedauert in seinem Hirtenbrief an die irische Kirche den Missbrauch an Minderjährigen, äußert sich aber nicht zu den Vorfällen in Deutschland.
09.03.2010
Der Vatikan lobt die unverzügliche und entschlossene Reaktion der Deutschen Bischöfe und Ordensleitungen auf den Missbrauchsskandal.
05.03.2010
Die Leitung der Odenwaldschule gibt Fälle von sexuellen Missbrauch bekannt. Danach werden immer mehr Fälle publik.
25.02.2010
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann übernimmt das neue Amt des bundesweit zuständigen Missbrauchsbeauftragten.
23.02.2010
Der Vorstizende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wirft der Bundesjustizministerin Polemisierung gegen die katholische Kirche vor und fordert eine Richtigstellung.
22.02.2010
Die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wirft der katholischen Kirche mangelnde Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden vor.
16.02.2010
Der damalige Augsburger Bischof Walter Mixa führt den Missbrauch auf die zunehmende Sexualisierung des öffentlichen Lebens zurück.
28.01.2010
Erste Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs am Berliner Canisius-Kolleg der Jesuiten werden bekannt.
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