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gegen - missbrauch e.V. Gästebuch
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| Bald ist es wieder soweit, der Weltweite Kindertag und wünsche, dass auch die andern 364 Tage...... |
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| Ich finde eure Homepage klasse!!WEiter so... Es sollte heutzutage mehr darauf hingewiesen werden, dass das Thema "Missbrauch" IMMER GEGENWÄRTIG ist und nicht nur an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten stattfindet!!! |
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Datum: 31.07.2010 |
Ich finde eurer Seite sehr gut. Besonders gefällt mir die Präventionsarbeit, Vorlesungen und Diskussionsrunden in den Schulen. Da meine beiden Kinder bereits als Säuglinge von ihrem Stiefopa missbraucht und misshandelt wurden, empfinde ich eine Aufklärung, ab der achten Klasse, als zu spät. Bereits werdende Mütter und Väter sollten über das Thema Missbrauch informiert werden. Evtl. Aufklärungsflyer in Kinderarztpraxen über mögliche Symptomen bei Kleinkinder (wie z.B. an die Wand starren, malen von nur roten und schwarzen Bildern, ständige Krankheiten, auch Blauflecke an Beinen und Armen hinterfragen, das Meiden einer bestimmen Person etc. etc.) sollten kommuniziert werden. Mit verstärkten Hinweisen über Missbrauch bei jungen Eltern, kann sicherlich eine Sensibilisierung stattfinden und eine Ausweitung der Übergriffe vermehrt verhindert werden. | |
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Datum: 27.07.2010 |
Hallo, ich halte es für wichtig, dass es eine seite wie diese gibt. allerdings würde ich gerne darauf hinweisen, dass die Betreuer/Innen des Weißen Ringes ehrenamtliche Personen sind. Ich und andere Betroffene mussten erleben, dass der Weiße Ring mit Opfern schwerster Gewalt überfordert sind. Meine Betreuerin begrüßte mich mit der Information, dass ich mich mit Ihr unterhalten müsse, wenn ich Geldeistungen haben wolle. Sie erfragte Details der sexuellen Gewalt, Schuldgefühle, spekulierte über meine Kindheit und erzählte mir schließlich von ihrem erlebten Missbrauch in der Kindheit. Das alles geschah in einem öffentlichen Cafe! Der Weiße Ring leistet wichtige Arbeit, aber für schwerst traumatisierte Menschen fehlt den Ehrenamtlichen die Fachkenntnis. Ich erlitt einen Zusammenbruch, nachdem die Betreuerin (eine ehemalige Polizistin) mich mehrfach gegen meinen Wunsch kontaktierte und bedrängte. Ich müsste zur Ergreifung der Täter beiitragen. Was ich tatsächlich musste war mich nun auch noch vor einer Traumatisierung durch diese Mitarbeiterin einer Opferorganisation zu schützen. Leider hatte ich keine Kenntnis von der Traumaambulanz der Kölner Uni-Klinik. Ich wäre ansonsten den weiten Weg dorthin gefahren. Heute bekomme ich eine Entschädigung nach dem OEG. Damit bin ich aus einer Selbsthilfegruppe von 7 Frauen die einzige. Ich hatte aufgrund der Erzählungen der anderen, meinen Antrag mit Hilfe einer Rechtsanwältin formuliert. Es mag daran gelegen haben, dass mir nur wenige sonderbar anmutende Fragen von der Behörde gestellt wurden (Ob ich zu irgendeiner Zeit bedroht wurde? Ich war dem Tode nahe. Ob ich mich gewehrt habe? ...) |
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