Verein für Betroffene, Partner und Gegner von sexuellem Kindesmissbrauch

Verein für Betroffene, Partner und Gegner von sexuellem Kindesmissbrauch

6.09.10 21:35
Deutschland

Sexuelle Übergriffe an
Kindern in Deutschland bis jetzt :
179207
Das Begleitprojekt                  


Mit den Folgen sexuellen Missbrauchs
haben die Betroffenen ihr Leben lang zu kämpfen. Aufgrund ihrer Erlebnisse fühlen sie sich oft schutzlos und ausgeliefert und es fällt ihnen sehr schwer, zu fremden Menschen eine Vertrauensbasis aufzubauen. Von daher sind z. B. Arztbesuche oder Behördengänge für sie eine fast unüberwindliche Hürde.

gegen - missbrauch e.V. bietet Begleitungen zu Ärzten, Institutionen/Ämtern, therapeutischen Erstgesprächen und Beratungsstellen an.

Durch den/die Begleiter/in werden folgende Unterstützungen angeboten:

  • Vereinbarung von Terminen mit Ärzten, Beratungsstellen oder Behörden
  • Vorgespräche mit Ärzten oder Behörden zur Erörterung der vorliegenden Probleme und Sensibilisierung der aufzusuchenden Personen
  • Begleitung zu Ärzten, Beratungsstellen und Behörden

Hinweise zu den Städten, in denen diese Begleitung angeboten wird, finden Sie auf der Pfeil Übersichtskarte

Fragen oder Begleitungswünsche können über das Vereinstelefon oder über unseren Kontaktbereich mit Ansprechpartner Projekt Begleitungen geäußert werden.
 

Hierzu ist es unerlässlich, dass der / die Ratsuchende seine eigene Telefonnummer und Adresse angibt, ansonsten kann der Begleiter keinen Kontakt zu ihm / ihr aufnehmen.

Der Begleiter setzt sich mit dem/der Betroffenen in Verbindung und bespricht dessen Anfrage mit ihm / ihr. Je nach Wunsch werden durch den / die Begleiter/in auch die notwendigen Termine vereinbart. Dabei können dem Arzt oder den Behördenmitarbeitern schon im Vorfeld mögliche Schwierigkeiten erläutert werden, so dass von vornherein ausreichend Zeit für den Termin eingeplant werden kann. Schließlich findet dann der gemeinsame Gang zum Arzt, Beratungsstelle oder Behörde statt.

Das Angebot bieten wir kostenlos an, finanziert wird das Projekt aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen von gegen-missbrauch e.V.

Die MitarbeiterInnen des Projektteams sind meist selbst von sexuellem Missbrauch betroffen, sie wissen daher aus eigener Erfahrung die Not und die Gefühle anderer Betroffener und unterliegen der Schweigepflicht.




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